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Schul ICT :: Newsletter Nueri-Medienerziehung
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Liebe Kolleginnen und Kollegen
Ist der Computer im Unterricht überhaupt sinnvoll und wichtig im Unterricht? Im Grunde genommen sind sich alle einig, dass Medien, Computer und computerähnliche Geräte (Handy, MP3-Player, u.v.m.) in unserem Leben und im auch bereits im Leben der Kinder einen hohen Stellenwert haben. Ob es sinnvoll ist, Informations- und Kommunikationstechnologien und andere Medien in den Unterricht einzubeziehen, wird von einigen Lehrkräften allerdings angezweifelt. Zu Unrecht!
Die Schüler/innen können ja bereits von zu Hause aus und aus ihrer Freizeit mit technischen Medien umgehen. Sie wissen sogar oft mehr als die Lehrkraft. Eine Auseinandersetzung im Schulunterricht erübrigt sich deshalb.
Es mag durchaus sein, dass Kinder in technischen Computerbelangen mehr wissen und können, als die Lehrkraft. Sie wissen, wie man einen Song auf den MP3-Player kopieren kann, wie man sich in einem Chatraum anmeldet oder wie man in Word einen schattierten Bildrahmen anlegt. Das alles sind Fähigkeiten und Fertigkeiten der technischen Informatikbildung.
Beim Computereinsatz im Unterricht geht es allerdings um mehr als das. Behandelt werden auch medienerzieherische Anliegen. Diese zielen auf den reflektierten Medienkonsum und kritischen Umgang mit Medienangeboten ab. Es geht dabei auch um einen bewusst selektiven und produktiven Umgang mit Medien.
Und genau in diesen Punkten besteht der Wissensvorsprung der Kinder in keiner Weise. Es ist also nicht so, dass die Kinder alles besser wissen und können. In allen medienerzieherischen Fragen, im kritischen Umgang mit Medien sind die Lehrkräfte die Experten.
Im Lehrplan existiert ein verbindlicher teil Medienerziehung als fächerübergreifender Unterrichtsgegenstand. Der Computer ist dabei neben vielen anderen Medien (Buch, Fernsehen, u.a.m) nur eines. Auch der Bereich Wertvorstellungen klären des Informatik-Lehrplans setzt sich mit medienerzieherischen Fragen auseinander.
Die Kinder gestalten ein Bild mit drei unterschiedlichen Techniken: mit Wasserfarben, als Collage und mit dem Computer.
Nach getaner Arbeit reflektiert die Klasse die Arbeit:
Wer schon einmal solche oder ähnliche Diskussionen in der Klasse geführt hat, weiss dass bereits Unterstufenkinder sehr differenzierte Überlegungen anstellen können. Genau dieses Auseinandersetzung gilt es zu fördern.
Malen mit Farbstiften ist nicht per se gut und malen am Computer schlecht. Es kommt ganz auf den Kontext, die Arbeit für die diese Mittel eingesetzt werden, an. Diesen konstruktiv-kritischen Überlegungen wollen angeregt werden.
Gut möglich, dass die Reflexion einer Arbeit gleich viel Zeit in Anspruch nimmt, wie die Arbeit selbst.
Und wie stehts eigentlich mit diesem Newsletter? Welches sind die Vor- und Nachteile des Newsletters gegenüber anderen Formen?
Ich freue mich über deine Gedanken.
Liebe Grüsse
Thomas